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Post CH AG

Arzneimittel temperaturgeführt versenden. Seit Januar 2017 bietet die Schweizerische Post die erste passive Lösung für den temperaturgeführten Versand von Arzneimitteln im Paket- und Expresskanal an. Die Lösung hält die Leitlinien der Good Distribution Practice (GDP) vollumfänglich ein.

Die Leitlinien der Good Distribution Practice (GDP) schreiben vor, wie Arzneimittel transportiert werden müssen. Deshalb unterstützt die Schweizerische Post Hersteller und Grosshändler von pharmazeutischen Wirkstoffen (API), Veterinär- und Humanarzneimitteln mit einer vollständig GDP-konformen Transportlösung.

Arzneimittel im Paket- oder Expresskanal
Die passive Versandlösung der Post heisst «ThermoCare Ambient» und ermöglicht den temperaturgeführten Versand von Arzneimitteln im Paketund Expresskanal. Dadurch können Sendungen kostengünstig und flächendeckend geliefert werden und erreichen die Empfänger schweizweit am folgenden Tag. Bei temperaturgeführten Transporten von Arzneimitteln wird zwischen aktiven und passiven Lösungen unterschieden. Bei den aktiven Lösungen wird das Fahrzeug durch ein Klimaaggregat temperaturgeführt, bei den passiven werden die Sendungen mittels Wärmespeichern oder Kühlakkus konditioniert. Bisher existierte im Schweizer Markt keine massentaugliche passive Lösung für den temperaturgeführten Paketversand im Temperaturbereich Ambient (15–25 °C). Kernstück der Lösung ist die Thermo- Care Box, bestehend aus einer Aussenbox und einer isolierenden Innenausstattung mit zwei Wärmespeichern. Die Post temperiert die Wärmespeicher und liefert diese in den verschlossenen ThermoCare Boxen bei ihren Kunden an. Sie sind sofort einsatzbereit. Durch diesen «Ready to use»- Ansatz benötigt der Versenderkunde keinen zusätzlichen Lagerplatz. Er erhält täglich die benötigte Anzahl Boxen. Nach der Befüllung durch den Kunden übernimmt die Post den Transport im Paket- oder Expresskanal sowie sämtliche Aufgaben der Rückführung und Aufbereitung. Die ThermoCare Box ist auf weitere Temperaturbereiche wie zum Beispiel Cold (2–8 °C) erweiterbar.

Geringer Qualifizierungsaufwand, höhere Sicherheit und tiefere Kosten
Bei einer passiven Versandlösung wird die Sendung und nicht das Fahrzeug temperaturgeführt. Die ThermoCare Box, das Fulfillment Center sowie der gesamte Prozess der passiven Versandlösung ThermoCare Ambient sind nach GDP-Richtlinien qualifiziert, wodurch nicht jedes Fahrzeug einer Flotte einzeln qualifiziert werden muss. Entsprechend sind der Qualifizierungsaufwand sowie die Kosten geringer. Bei einer aktiven Lösung muss die richtige Temperatur kontinuierlich für den gesamten Transportraum überwacht werden. Für die ThermoCare Box ist dies nicht notwendig, was das Abweichungsmanagement für die fachtechnisch verantwortliche Person Pharma (FvP) des Kunden vereinfacht. Häufige Türöffnungen führen bei aktiven Fahrzeugen zu einer Durchmischung der Aussen- und Innenluft. Der Temperaturbereich kann dadurch kaum gehalten werden. Dies führt zur Anwendung von Toleranzwerten. Dagegen überzeugt die passive Lösung der Post mit Nulltoleranz zu Temperaturabweichungen während der definierten Laufzeit, was bei der Qualifizierung in zahlreichen Tests belegt wurde. Die Einführungsphase hat Anfang Januar 2017 mit verschiedenen Kunden aus der Pharmabranche erfolgreich begonnen. Die Lösung wird nun schrittweise auf weitere Kunden ausgeweitet.

Post CH AG
PostLogistics
Wankdorfallee 4
CH-3030 Bern

Tel. 0848 888 888
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www.post.ch/thermocare-ambient

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