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Informieren, inspirieren und vernetzen

Klimawandel, Pandemie und jetzt der Krieg in der Ukraine stellen die Lieferketten weltweit vor noch nie da gewesene Probleme. Kein Wunder, erlebt das Thema Resilienz einen regelrechten Hype. Doch wie erhöhen wir die Resilienz unserer Supply Chains? Nationale und internationale Referentinnen und Referenten beantworten diese und weitere Fragen an den GS1 Excellence Days.

Die GS1 Excellence Days finden am 8. und 9. Juni 2022 zum ersten Mal im Kursaal Bern statt. An eineinhalb Tagen greifen nationale und internationale Keynote Speaker sowie Referentinnen und Referenten aktuelle Themen aus den Branchen Konsumgüter und Retail, Transport und Logistik, Technische Industrien und Gesundheitswesen auf und stellen den Besucherinnen und Besuchern ihre Lösungsansätze, Geschäftsmodelle und Erfahrungen vor.
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Was bewegt uns morgen?
Der Startschuss fällt am 8. Juni 2022 um 13 Uhr. Das abwechslungsreiche Programm des Strategietags beginnt mit der Sequenz zum Thema «Künstliche Intelligenz auf dem Vormarsch». Ob Bilderkennung, Diagnostik, Sprachübersetzung oder selbstfahrende Züge und Lkws: Die künstliche Intelligenz dringt in immer mehr Lebensbereiche vor. Erfahren Sie von PD Dr. Alexander Ilic, Leiter des Zentrums für KI-Forschung an der ETH Zürich, weshalb die Technologie die Logistik revolutionieren wird.
Der Nachmittag ist einzelnen Branchensessions gewidmet, die interessante Ein- und Ausblicke gewähren. Der Bereich Konsumgüter und Retail thematisiert die Supply Chain in der VUCA-Welt. Welche Bedeutung haben strategische Partnerschaften, wie sollte das Personalmanagement aussehen, und welche Lehren kann man für ein modernes Supply Chain Management aus der Krise ziehen?

Wie können wir die Warenströme der Zukunft bewältigen? Nach welchen Grundsätzen orientiert sich die schweizerische Verkehrspolitik und wie präsentieren sich Liefermodelle der Zukunft, damit die angestrebte Mobilität in allen Aspekten effizient bewältigt werden kann? Darüber wird in der Session Transport und Logistik informiert. Auch an die Technischen Industrien werden hohe Ansprüche gestellt. Besonderes die Bau- und Immobilienbranche steht vor grossen Aufgaben. Dazu zählen Kennzeichnungs- und Informationspflichten für Bauprodukte, aber auch Bedürfnisse bezüglich Rückverfolgbarkeit und Nachhaltigkeit. Welche Aspekte dabei zu berücksichtigen sind, erfahren Sie in der Vortragsreihe der Technischen Industrien.

Während der Pandemie wurde das Gesundheitswesen stark gefordert. Nicht nur Medizin und Pflege wurden auf die Probe gestellt, sondern auch die Logistik und das Supply Chain Management. Haben die Herausforderungen dazu geführt, bestehende Prozesse und Gewohnheiten zu hinterfragen, und wurde das Potenzial der Digitalisierung erkannt? Mehr Informationen dazu erhalten Sie in der Branchensession Gesundheitswesen.
Es geht aber nicht nur um Technologie, Produkte und Prozesse, sondern auch um uns Menschen. Um die digitale Transformation meistern zu können, braucht es eine digitale Denkweise. Es zählen nicht allein vernetzte Geräte und Maschinen, auch der Mensch gehört dazu. Florian Ilgen zeigt in einem interaktiven Vortrag zur digitalen Transformation, warum wir von Kindern lernen sollten und wie wir uns Neugier und Leidenschaft bewahren, um Wandel als Chance erfolgreich zu nutzen.

Eine gemeinsame Sprache
Am Praxistag vom 9. Juni 2022 werden erprobte Konzepte aus einzelnen Branchen vorgestellt. Das Thema «Daten» ist der gemeinsame Nenner der einzelnen Beiträge. Daten sind überall und werden zum zentralen Element. Der Schlüssel heisst Digitalisierung. Daten ermöglichen einen genauen Überblick und sorgen für die geforderte Transparenz.

Ein Instrument, das für mehr Transparenz sorgen kann, ist der digitale Produktpass der Europäischen Union. Er soll umfassende Informationen zum Lebenszyklus eines Produkts enthalten. Aus welchen Materialen oder Komponenten besteht es? Wie erfolgt die Entsorgung, und kann durch Recycling der Lebenszyklus verlängert werden? Erfahren Sie von Gregor Herzog, Chairman von GS1 in Europe und Geschäftsführer von GS1 Austria, weshalb GS1 Standards von Anfang an dabei sind.

In Zukunft werden GS1 Standards vermehrt in der Kreislaufwirtschaft eingesetzt, weil Daten zu den Produkten über den gesamten Lebenszyklus immer entscheidender werden. Mit Daten können Prozesse während der Inverkehrbringung, aber auch nach dem Ablauf der Lebensdauer gesteuert werden. Erfahren Sie, wo GS1 in dieser Entwicklung bereits unterstützend tätig ist, wohin die Reise geht und wie Sie mehr Nutzen aus Ihren Produktdaten ziehen. Die effiziente und transparente Supply Chain mit GS1 Data- Matrix steht im Praxistag Konsumgüter und Retail im Mittelpunkt.
Zu einem effizienten Supply Chain Management gehört auch das Handling von Mehrweggebinden im Bereich Transport und Logistik. Egal um welche Mehrwegsysteme es sich handelt: Die Vielzahl der Varianten im Markt und unterschiedliche Qualitätskriterien erschweren die Abrechnung und den Tausch. Auch hier können GS1 Standards und innovative IT-Lösungen für Transparenz- und Prozessverbesserung sorgen.

In den Technischen Industrien wird mit Unterstützung von GS1 ein Produktpass für Batterien entwickelt, der ab dem 1. Januar 2026 für jede Industriebatterie und jede Batterie in Elektrofahrzeugen verpflichtend sein wird. Auch andere Konzepte und Branchen setzen vermehrt auf GS1 Standards zur Schaffung eines digitalen Zwillings und ermöglichen so den Datenaustausch zwischen allen Beteiligten entlang der Wertschöpfungskette.

Der Wandel hin zur Kreislaufwirtschaft kann nur gelingen, wenn sich Waren-, Wert- und Informationsflüsse eindeutig identifizieren lassen, Daten strukturiert sind und über globale offene Standards ausgetauscht werden. Dazu braucht es eine gemeinsame Sprache. Lassen Sie sich an den GS1 Excellence Days informieren und inspirieren.

Joachim Heldt

 

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