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Schweizer Behörden beschlagnahmen Medikamente

Obwohl in der Schweiz streng geregelt, boomt der Versandhandel mit Medikamenten. Billigangebote locken den Konsumenten.

(cs) Oft kann der Kunde aber nicht überprüfen, woher die Medikamente stammen, die er sich aus dem Internetshop besorgt hat. Medikamente aus unsicheren Quellen gefährden die Gesundheit und können sogar zum Tod führen.
Im Rahmen der internationalen Ak­tionswoche «Pangea» werden Konsumentinnen und Konsumenten jedes Jahr auf die Gefahren von Arznei­mitteln aus dem Internet aufmerksam gemacht. Über 100 Länder nahmen an der Aktion teil. Koordiniert wurde sie von Interpol und der Weltzollorganisation. Vom 25. September bis 2. Oktober fand «Pangea V» auch in der Schweiz statt.
Insgesamt wurden mehr als 133 000 Postsendungen überprüft, 7000 Pakete beschlagnahmt und an die 18 000 Websites geschlossen. Bei den durchgeführten Hausdurchsuchungen kam es auch zu Verhaftungen. In der Schweiz wurden rund 750 Pakete untersucht. Die Hälfte der Pakete wurde beschlagnahmt, denn die Sendungen bestanden aus illegalen Arzneimitteln. Dabei handelte es sich hauptsächlich um Erektionsförderer, Schlankheitsmittel, Psychopharmaka und Antibiotika.

Die Medienmitteilung finden Sie hier.

Christian Schneider

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