gs1-neton-header-04.jpg

Kollaboration als Leitmotiv

Kollaboration und Wertschöpfungsketten sind bei GS1 Schweiz ein zentrales Thema. Es ist sogar so zentral, dass sich ein ganzer Geschäftsbereich der Kombination von beidem verschrieben hat: Collaborative Supply Chains.

(vkw) In Zukunft wird ein wesentlicher Teil der Wertschöpfung nur noch durch Kollaboration erreicht werden. Die Hauptursache liegt in der zunehmenden Komplexität aller Prozesse, die Unternehmen so nicht mehr alleine, sondern ausschliesslich in Zusammenarbeit mit anderen bewältigen können.

Viele Gesichter der Kollaboration
Generell wird im Bereich Collaborative Supply Chains unter Kollaboration eine spezielle, vertiefte Form der Kooperation verstanden. Dabei gelten Prinzipien wie die Verwendung von Standards, die systemische Vernetzung, die ganzheitliche Betrachtung der Wertschöpfungssysteme und die stetige Suche nach Optimierungs­potenzialen.
Kollaboration kann grundsätzlich sowohl zwischen Partnern als auch zwischen Wettbewerbern stattfinden. Ihre Intensität erfährt unterschiedliche Ausprägungen: vom Bekenntnis zur Verwendung eines bestimmten Standards über Category Management bis hin zur Bündelung der Infrastruktur.

Erfolgsrezept
Je nach Branche und Markt sind die Hürden zu erfolgreicher Kollaboration unterschiedlich hoch. Wer mit seinen Lieferanten, Kunden, Dienstleistern oder Mitbewerbern kollaborieren möchte, muss zunächst die notwendigen Voraussetzungen schaffen.
Das A und O ist, dass sich alle involvierten Partner aktiv am Prozess beteiligen und alle relevanten Informationen gegenseitig zur Verfügung stehen. Sie sollten über den gleichen Wissensstand verfügen und sowohl technologisch als auch organisatorisch auf ähnlichem Niveau aufgestellt sein.

Valentin Wepfer

 

 

 

Collaborative Supply Chains – das Angebot im Überblick
Der Bereich bietet ein umfassendes Dienstleistungsangebot, um die Kollaborationsfähigkeit von Unternehmen zu verbessern. Der Fokus liegt auf Logistik-, Supply-Chain- und Demand-Management-Prozessen. Darunter fallen zum Beispiel Warenverfügbarkeit, VMI, Cross Docking, handelsgerechte Regalverpackungen oder Category Management.
ECR-Ansätze (Efficient Consumer Response) werden als Basis für eine Kollaboration erachtet, da sie den finalen höheren Zweck aller Akteure im Wertschöpfungsnetzwerk von Konsumgütern in den Vordergrund stellen: den zufriedenen Konsumenten.

Der Geschäftsbereich Collaborative Supply Chains (CSC) bietet:

  • Identifikation, Analyse und Verbesserung von Einzel- oder Gesamtprozessen sowie praxisorientierte Dokumentation – massgeschneidert je nach Problemstellung
  • Zugriff auf Erfahrung und Dokumentation internationaler ECR-Organisationen
  • Unterstützung von Verbandsmitgliedern: Moderation zu Standardisierung von Prozessmodellen in Arbeitsgruppen, Erarbeitung von Studien, Bereitstellung von Basiswissen sowie Pflegen des Netzwerks
  • Unterstützung von einzelnen Unternehmen oder Unternehmensgruppen bei der Evaluation der Potenziale und der Implementierung kollaborativer Prozessmodelle und GS1 Empfehlungen

 

Nach oben