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Gesundheitswesen, I

Keine Insellösungen mehr

Nach dem Wunsch des Bundesrates sollen sich alle Schweizer Unternehmen ab dem Jahr 2011 mit einer einheitlichen Unternehmens-Identifikationsnummer (UID) ausweisen. Das neue Identifikationssystem soll die verschiedenen Nummern der unterschiedlichen Behörden ablösen. Durch die eindeutige Identifikation eines Unternehmens wird die Bundesverwaltung administrativ entlastet, Doppelspurigkeiten werden vermieden und die Kommunikation vereinfacht.

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Die falsche Medizin

Die falsche MedizinDie Medikation im Spital ist eine der häufigsten therapeutischen Massnahmen. Sie hat zum Ziel, Krankheiten zu heilen oder zu lindern. Die Prozesse rund um die Medikation sind äusserst komplex organisiert und dadurch fehleranfällig.

(em) Verschiedene internationale Studien (1) fanden Fehlerquoten von 0,3 Prozent bis 3 Prozent bei der Verordnung und von 2 Prozent bis 59 Prozent bei der Verabreichung von Medikamenten, abhängig davon, ob die Medikamente oral verabreicht oder gespritzt wurden.

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Mit jeder Schachtel steigt der Puls

Mit jeder Schachtel steigt der PulsEin ganzes Spital geht nicht alle Tage auf Reisen. Umso mehr hat die Weber-Vonesch AG mit dem Spitalumzug in Zug eine gesunde Portion Transport- und Logistikgeschick bewiesen.

(sp) Ein Spitalumzug ist entgegen ersten Vermutungen kein Lehrstück für elektronikbasierte Identifikationssysteme. Vielmehr ist er ein Plädoyer für Präzision und für eine einmalige Logistikkette, bei der jeder Handgriff sitzt.

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Spitalapotheke im Umbruch

Spitalapotheke im UmbruchBarcodes, automatisierte Warenlager und Verpackungssysteme helfen Spitälern, die Patientensicherheit zu verbessern, bei gleichzeitiger Effizienzsteigerung ihrer Logistik. Rückverfolgbarkeit vom Wareneingang bis ans Patientenbett inklusive.

(sg) Seit Jahrzehnten sind Barcodes aus der Distributionslogistik nicht mehr wegzudenken. Durch Barcodes werden Produkte schnell, effizient und fehlerfrei identifiziert.

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Ausgezeichnet gekennzeichnet

Ausgezeichnet gekennzeichnetMit dem Projekt SmartLOG wurde ein Trackingsystem für die lückenlose Medikamentenverfolgung von der Auslieferung beim Hersteller bis zur Abgabe an den Patienten getestet.

(jh) In der Herstellung und im Handel von Produkten nimmt die Logistik eine wichtige Schlüsselrolle ein. Die Logistikprozesse werden durch den Einsatz der Informatik laufend optimiert und gewinnen durch die Globalisierung zunehmend an Bedeutung.

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Prothesen & Co.

Prothesen & Co.Die Implantate der Medizintechnikfirma Zimmer kommen neu aus dem Breisgau. Der Weltmarktführer für künstliche Hüft- und Kniegelenke versorgt die halbe Welt aus Eschbach.

(jh) Der Spatenstich zum neuen Distributionszentrum im Gewerbepark Breisgau erfolgte am 11. April 2008. Ein Jahr später hat Zimmer auf dem 3 Hektar grossen Grundstück an der Max Immelmann-Allee im Gewerbepark Breisgau ihr neues Verteilzentrum erstellt.

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Rund um die Uhr

Rund um die UhrDie Logistik im Gesundheitswesen der Schweiz hat innerhalb der Spitäler und Kliniken noch lange nicht denselben Stellenwert erreicht wie in der Industrie oder im Handel. Knappe Pflegeressourcen sprechen für Automatisierung, doch die logistischen Herausforderungen sind sehr komplex und anspruchsvoll.

(gb) Die Spitallogistik gehört zu den stillen Sekundärdienstleistungen, die im Klinikalltag kaum wahrgenommen, aber sofort schmerzlich vermisst werden, fallen sie einmal aus. Sie ist unerlässlich, damit sich das Pflegefachpersonal auf seine Kernkompetenz, die Betreuung von Patienten, konzentrieren kann.

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Je elektronischer, desto standardisierter

Je elektronischer, desto standardisierterProzessoptimierung steht in allen Agenden fortschrittlicher Spitäler weit oben. Kein Wunder, wo sonst soll nachhaltig rationalisiert und gespart werden – wohlweislich ohne Qualitätsverluste. Dabei gilt es eines zu beachten: Digitalisierung ist gut, soll sie aber beim Bestellen und Zahlen voll ausgenutzt werden, bedarf es künftig vermehrter Standards.

(hb) Die Ausgangssituation präsentiert sich wie folgt: Im europäischen Markt gibt es keine Standardklassifikation für Medicalprodukte. In Deutschland werden GPI und eCl@ss verwendet. Für den Bereich Pharma hat sich ATC, für den Laborbereich EDMA und für Büro-/ Wirtschaftsbedarf eCl@ss als gängige Struktur etabliert.

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"Standardisierung würde viel bringen.»

 Margrit Kessler, Präsidentin der Stiftung SPO Patientenschutz Besseren Schutz vor Fehlbehandlungen verspricht sich Margrit Kessler von einer sicheren Patientenidentifikation. Die Präsidentin der Stiftung SPO Patientenschutz sieht aber auch Risiken, die aus frei verfügbaren Patientendaten erwachsen können.

(as) Die sichere Patientenidentifikation dürfte den Schutz vor Fehlbehandlungen erhöhen, meint Margrit Kessler. Als Präsidentin der Stiftung SPO Patientenschutz kennt sie einige abschreckende Beispiele, in denen genau eine falsche Patientenidentifikation zum medizinischen Desaster führte.

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Veränderungen in Sicht

Veränderungen in SichtDie Pharmaindustrie steht vor einem tief greifenden Wandel, betrachtet man die aktuellen und künftigen Erfordernisse an die Supply Chain. Diese Auffassung vertritt das Beratungsunternehmen J & M Management Consulting, welches im Rahmen einer Studie das SCM von mehr als 100 Pharmaunternehmen durchleuchtet hat.

(as) Gemäss dem «Pharmaceutical Industry Report: Status and Trends of Supply Chain Management within the Pharmaceutical Industry» werden in den kommenden zehn Jahren mehrere Rahmenbedingungen der Branche ändern, was grosse Auswirkungen auf das Supply Chain Management der Firmen haben wird.

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Unverwechselbar und eindeutig

Unverwechselbar und eindeutigWer ist wer? Im Spital und bei medizinischen Behandlungen muss man das genau wissen. Operationsteams sollten nicht lange nach Patientenidentitäten suchen müssen, und auch bei der Medikamentenabgabe dürfen keine Verwechslungenpassieren.

(as) Somit ist die eindeutige Identifikation von Patienten im Gesundheitswesen besonders wichtig, betont Hansjörg Looser, Leiter eHealth beim Gesundheitsdepartement des Kantons St. Gallen, in einem bislang unveröffentlichten Beitrag für die Fachzeitschrift «SIR medical».

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Mehr Sicherheit

Mehr SicherheitDie politischen Ansprüche punkto Falschmedikation und Medikamentenfälschungen haben sich in den letzten 15 Jahren stark gewandelt. Die Öffentlichkeit übt mehr Druck aus, damit bei den Leistungserbringern die Patientensicherheit einen höheren Stellenwert bekommt. 

(nf/ch) Die Grundlagen für die Rückverfolgbarkeit der Produkte im Gesundheitswesen und die unterstützenden Massnahmen für eine sichere Verabreichung von Medikamenten sind verfügbar und werden nun umgesetzt.

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Kleine Striche – grosse Sicherheit

Kleine Striche – grosse SicherheitVielerorts ist das Patientenarmband mit Barcode, das verhängnisvolle Verwechslungen verhindern soll, noch Zukunftsmusik. Für Fachleute ist «Bedside-Scanning» ein wichtiges Glied in der Kette für eine verbesserte Patientensicherheit.

(ul) Die Pflegefachfrau richtet den Strahl des Scanninggerätes auf den Strichcode des Identifikationsarmbandes von Frau Jenny, Patientin in einem Isolierzimmer der Station R Nord des Berner Inselspitals.

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Hightech für eHealth

Hightech für eHealth(bs) Die «Strategie eHealth Schweiz» des Bundesrates vom Juni 2007 ist seit Anfang dieses Jahres in der Umsetzung. Federführend ist der neu gegründete Steuerungsausschuss eHealth von Bund und Kantonen. GS1 network im Gespräch mit Adrian Schmid, Leiter der Geschäftsstelle eHealth.

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Zahlen und Fakten

Das Schweizer Gesundheitswesen ist zu einem gigantischen 55-Milliarden-Markt angewachsen. Das Schweizer Gesundheitswesen – dessen Kosten 2007 10,8 Prozent des Bruttoinlandproduktes betrugen – ist inzwischen zu einem gigantischen 55-Milliarden-Markt angewachsen.

(bs) Die Gesundheitskosten sind 2007 deutlich stärker gestiegen als in den vorangegangenen fünf Jahren. Damit ist der Trend eines verlangsamten Kostenwachstums der letzten Jahre vorerst gestoppt. Aufgrund des hohen Wirtschaftswachstums in Höhe von nominal 5,2 Prozent sind die Ressourcen für Gesundheitsdienstleistungen und -güter im Vergleich zur gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung auch im Jahr 2007 (wie im Vorjahr) bei 10,8 Prozent verblieben.

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