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Gesundheitswesen, II

Stammdaten – jetzt

Stammdaten – jetztAuch im Gesundheitswesen ist Wirtschaftlichkeit oberstes Gebot. Transparenz muss her. Wo aber und wie? Daran scheiden sich die Geister. Meistens stellen bereits die Komplexität der Prozesse und die Datenqualität erhebliche Hürden dar. Und gerade bei den Daten beginnen die Sorgen.

(hb)Wer also bessere Prozesse will, keine Redundanzen, schnellere Abläufe, klare Rückverfolgbarkeit, problemlose Vernetzung durch reibungslosen Informationstransfer

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Die Post liefert direkt in den Stationsschrank

Die Post liefert direkt in den StationsschrankViele Hersteller von Medizinprodukten bieten ihren Kunden spezielle Lieferservices an. Diese können wählen, ob sie die Ware palettiert an die Rampe oder kommissioniert in den Stationsschrank geliefert haben möchten. Die Post verfügt über das nötige Know-how und qualifizierte Mitarbeitende, um solche Services in der gewünschten Qualität erbringen zu können.

(bb)Nicht nur im Gesundheitswesen ist es üblich, dass die Differenzierung von Produkten nicht über die Produkte selbst, sondern über Zusatzleistungen erfolgt. Im Gesundheitswesen erscheint diese Zusatzleistung nicht selten in Form von Logistik: Leistungserbringer können beim Lieferanten wählen, wie, wann und wohin sie die Ware geliefert haben möchten.

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Data Matrix kommt

Data Matrix kommtAus Qualitäts-und Sicherheitsgründen kommt es in der Pharmaindustrie auf die lückenlose Rückverfolgung an. In der Produktionskette müssen Identifikationssysteme über durchgängige Kennzeichnung der Produkte mit Echtzeitinformationen verfügen.

(wg) Nicht nur für die Hersteller von pharmazeutischen Produkten gewinnt die Transparenz in der Logistik zusehends an Bedeutung – für den Konsumenten kann sie sogar lebenswichtig sein. Daher erlassen immer mehr Länder Richtlinien, um die lückenlose Rückverfolgbarkeit der Produkte vom Hersteller bis zur Abgabe an den Konsumenten sicherzustellen. So wird die Patientensicherheit erhöht und Fälschung und Betrug entgegengewirkt.

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Qualität durch Standards

Qualität durch Standards In Deutschland empfiehlt das Forum eStandards zur Vereinfachung und Verbesserung der Geschäftsprozesse zwischen Spitälern und Medizintechnik-Unternehmen den Einsatz des Kommunikations-Standards EANCOM.

(jh) Das Forum empfiehlt in seinem Branchenpapier zum Thema «EDI, Provider und Standards», für den elektronischen Austausch von Geschäftsdaten (EDI, Electronic Data Interchange) die global gültigen EANCOM-Standards von GS1 zu verwenden.

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Barcode, Data Matrix und viel Aufmerksamkeit

Barcode, Data Matrix und viel Aufmerksamkeit Lückenlose Transparenz, so lautet das Motto für die Produktion und Rückverfolgung von Blutplasmaprodukten. Ohne einwandfreie Identifikation läuft bei CSL Behring in Bern deshalb nichts durch die Anlagen. Das zu einer australischen Firmengruppe gehörende Unternehmen zählt zu den grössten seiner Branche.

(as) Immunglobulin und Albumin sind die Hauptprodukte von CSL Behring in Bern. Immunglobulin wird bei Immunmangelkrankheiten eingesetzt. Albumin dient in der Intensivmedizin der Aufrechterhaltung des Blutkreislaufs.

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Im Krankenhaus funkt’s

Im Krankenhaus funkt’s Zunehmender Kostendruck und wachsende Qualitätsanforderungen zwingen die Gesundheitsunternehmen, nach Möglichkeiten zur Reduktion von Fehlern und medizinischen Fehlbehandlungen zu suchen. Sensorgestützte Funksysteme in Kombination mit Serialisierung können Abhilfe schaffen.

(rf) Im Gesundheitssektor ist das exakte und zuverlässige Daten-und Informationsmanagement von entscheidender Bedeutung. Behandlungs-und Patientendaten stammen aus den verschiedensten Systemen, müssen über lange Zeiträume für Analysen zur Verfügung stehen und jederzeit abrufbar sein.

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Wenn Sortierfehler zur echten Gefahr werden

Wenn Sortierfehler zur echten Gefahr werden Bei der Zuordnung der richtigen Blutgruppe darf nichts schiefgehen. RFID soll Restrisiken in der Supply Chain ausschliessen – und möglichst keine neuen heraufbeschwören.

(kk) «Öh, nee, lieber nicht» und «Die verfolgen ohnehin schon alles, was nicht niet-und nagelfest ist» lauten Kommentare, die auf dem Internet zum Thema «Blutspenden und Rückverfolgbarkeit durch RFID» (Radiofrequenzgestützte Identifikation) zu lesen sind.

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Ein klarer Fall für die Rohrpost

Ein klarer Fall für die RohrpostDer Warentransport innerhalb des Spitals muss nicht nur schnell, zuverlässig und just-in-time funktionieren, er darf vor allem die knappen Personalressourcen nicht mit lästigen Hol-und Bringdiensten belasten.

Know-how in jeder Büchse – RFID-Tags melden alle Bewegungen an die zentrale Datenbank.
Die Kernaufgabe des Spitals ist die Behandlung und Pflege der Patienten.

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Standards dürfen keine Bremse sein

Standards dürfen keine Bremse sein Die Katastrophenlogistik der DEZA ist auf dem Weg zu neuen Standards, möchte sich von diesen aber nicht in der Handlungsfähigkeit einschränken lassen.

(as) Wenn das Handy von Markus S. Hischier wie die Sirene eines Rettungswagens aufheult, könnte irgendwo auf der Welt ein Einsatz nötig sein. «Emergency-Logistik ist eine komplexe, in einer kurzen Zeitphase effizient und gezielt erbrachte Leistung.» So beschreibt Markus S. Hischier seine Tätigkeit als Leiter der Sektion Ausrüstung und Logistik (H-LOG) bei der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit, kurz DEZA.

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«Die grösste Konkurrenz ist die Ignoranz.»

Christian Hay, Präsident von IHE SuisseIntegrating the Healthcare Enterprise (IHE) will die Kommunikation zwischen den verschiedenen IT-Systemen im Gesundheitswesen verbessern und dadurch die Akzeptanz des elektronischen Patientendossiers beschleunigen. GS1 network im Gespräch mit Christian Hay, Präsident von IHE Suisse.

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Mobilie Datenerfassung: Schlüssel zum Erfolg

Geschäftsleiter Jiri Cerny, ICS Identcode Systeme AG aus Pfäffikon ZHDie ICS Identcode Systeme AG aus Pfäffikon ZH befasste sich beim KSSG-Projekt vornehmlich mit Barcode-nahen Aspekten der IT. Geschäftsleiter Jiri Cerny stellt fest, wie wichtig Auswahl und Programmierung der mobilen Geräte für den Betriebsalltag waren.

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Standards und keine Eigenentwicklung

David Riner, Projektleiter bei Exsigno AG aus Dübendorf Die Exsigno AG aus Dübendorf brachte ihre umfassende Erfahrung im Spitalumfeld und mit SAP in das KSSG-Projekt ein. David Riner, Projektleiter bei Exsigno, fand die wiederholende Abstimmung und konzeptionelle Behandlung gewisser Kernthemen anspruchsvoll.

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Erfolg durch Innovation

Erfolg durch Innovation Für das Redesign der Querschnittsfunktion Logistik für Medikamente und medizinische Verbrauchsmaterialien sowie die Vorreiterrolle in der Branche erhielt das Kantonsspital St. Gallen (KSSG) den Swiss Logistics Award und belegte Platz drei am European Award for Logistics Excellence. Wesentlichen Anteil am Projekt hatten auch die IT-Partner Exsigno AG und ICS Identcode Systeme AG.

Beim Projekt «LOGISTIK 2010» war ein Kernpunkt des IT-Pflichtenhefts die Evaluation eines verantwortlichen Partners, der, mit Ausnahme der eingesetzten mobilen Lösungen mittels Scanning, die Gesamtleistung erbringen würde: SAP-Konzept-Beratung, Customizing, Programmierung für Zusatzanforderungen sowie Support und teilweise Schulung vor, während und nach der Inbetriebnahme.

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IT-Einsatz im Spital

Dr. Jürgen Holm, der Leiter der UmfrageOhne Informatik geht nichts – auch im Spital. Auf dem Weg zu eHealth sind Informations-und Kommunikationstechnologien (ICT) unerlässlich. Eine Umfrage gibt Aufschluss über den Umsetzungsstand.

Ein grosses Thema in der Medizininformatik ist die Interoperabilität von medizinischen Applikationen und damit die Vernetzung von Systemen im Rahmen einer Prozessoptimierung.

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Gleichlauf der Daten

Gleichlauf der DatenStammdaten sind das Kapital jedes Unternehmens. Stammdaten sind statische Grunddaten zu Waren, Lieferanten, Patienten und Mitarbeitenden. Sie sind für die automatische Erfassung und Verarbeitung unerlässlich. Eine hohe Stammdatenqualität ist wichtig. Um eine Mehrfacherfassung und Fehler zu vermeiden, werden Stammdaten über Stammdatenpools ausgetauscht.

(jh) Laut einer Umfrage aus dem Jahr 2007 zum Thema «Zustand der Artikelstammdaten» bemängelten rund ein Drittel der Einzelhändler die Konsistenz der Artikelstammdaten. Bei über 50 Prozent entsprach die Artikelbeschreibung nur teilweise oder gar nicht den realen Produkten.

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